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Als @hottopicsblog halten wir euch mit Tweets auf dem Laufenden. Lesen könnt ihr sie ganz ohne eigenen Twitter-Account.

 

In unserer heutigen Sendung bekommt ihr Infos rund um den Christopher Street Day in Stuttgart. Außerdem Musik von den wunderbaren Polywaggons, die sich und ihre Party zum CSD vorstellen werden.2016_Plakat-2_CSD-Stuttgart-Operation-Sichtbarkeit

Bild: https://transmediale.de/content/cyberfeminist-manifesto-21st-century

Die Juni-Sendung widmet sich einer etwas in die Jahre gekommenen feministischen Bewegung, ohne die es Netzfeminismus, Laurie Penny, Anne Wizorek und #Fempowerment vermutlich so nicht geben würde: dem Cyberfeminismus.

Und weil die Sendung voll von Lese- und Linkempfehlungen ist, haben wir für Mitschreibfaule hier eine Liste zusammengestellt:

(auf englisch): Wikipedia über Cyberfeminismus: https://en.wikipedia.org/wiki/Cyberfeminism

VNS Cyberfeminist Manifoesto für the 21th Century https://transmediale.de/de/content/cyberfeminist-manifesto-21st-century

Kunstkollektiv subRosa: http://cyberfeminism.net

FemTechNet, Frauen-Technik-Netzwerk: http://femtechnet.org/get-involved/self-directed-learners/key-learning-project/

The Wikid GRRLs Project – Teaching Girls Online Skills http://fia.umd.edu/wikid-grrls/

Anti-Gewalt-Kampagne von/für Frauen: www.takebackthetech.net

Essay über feministischen Aktivismus im Netz von jennifer L. Motter (2011): http://vcg.emitto.net/6vol/Motter.pdf

Bibliografie: Ausführliche Übersicht von Perspektiven des Cyberfeminismus von @riotmange: http://riotmango.de/wp-content/uploads/2012/04/Cyberfeminism.pdf

Literatur_Cyberfeminism_FemTechNet

Artikel zum Thema als PDF:

Kuni_Future_Cyberfeminism_1997
Wilding_Cyber-feminism_1999
wajcman_technofeminism_2013

re:publica 2013QuelleLizenz: CC BY-SA-2.0

In unseren Sendungen im April und Mai 2016 haben wir uns mit der spannenden jungen Feministin Laurie Penny beschäftigt.

1986 in England geboren, studierte sie Englische Literatur und schreibt für verschiedene englische Zeitungen wie die renommierte Times, den Guardian und den Independent.
Ihren viel beachteten, preisgekrönten Blog Penny Red (http://laurie-penny.com) betreibt sie seit 2007 und knapp 129.000 folgen ihrem Account auf Twitter (https://twitter.com/PennyRed)
Ihr jüngstes Buch mit Kurzgeschichten »Babys machen und andere Storys« wurde kürzlich ins Deutsche übersetzt. Zuvor veröffentlichte sie zwei Bücher mit politischen Reflexionen:  „Fleischmarkt“ ( 2012) und „Unsagbare Dinge“ (2015).

ZUR PERSON
Nadine Lange vom Tagesspiegel nennt Laurie Penny „einen der bekanntesten und klügsten Köpfe einer neuen Feministinnengeneration“, zu der sie übrigens auch Anne Wizorek zählt. In ihrem Beitrag vom 15.3.2015 mit dem Titel »Rebellinnen wir wir« beschreibt Lange, was diese Generation ausmacht: Sie lässt sich nicht den Mund verbieten und nutzt die Partizipationsmöglichkeiten klassischer UND digitaler Medien, um in Büchern und Presseartikeln, auf Konferenzen und in Blogs, sowie in Online-Foren und Tweets deutlich Position zu beziehen und Kritik an gesellschaftlichen Verhältnissen zu üben. Ganz im Sinne einer politisch linken Aktivistin. Wie Anne Wizorek hierzulande, hat auch Laurie Penny die dunkle Seite der Soziale Medien kennenlernen müssen. Zitat Nadine Lange: „Obwohl sie das Selbstermächtigungspotenzial und die digitalen Vernetzungsmöglichkeiten für Frauen schätzt, sieht sie, dass sich im Netz misogyne Muster wiederholen, die aus der Offline-Welt nur zu bekannt sind“.
Glücklicherweise halten die Anfeindungen, Beleidigungen und hatspeeches im Netz, Laurie Penny ganz und gar nicht von ihrem anhaltend klugen und witzigen Engagement für Gleichstellung ab. Im Alter von gerade mal 30 Jahren hat sie nicht nur mehrere, vielbeachtete Bücher veröffentlicht und diverse Debatten um feministische Themen angestoßen. Sie ist dadurch auch zu einem Vorbild von Frauen auf der ganzen Welt geworden. In ihren Beiträgen erweist sich Laurie Penny als umfassend und wissenschaftlich gebildet. Sie ist streitbar, humorvoll und kämpft aus Überzeugung und mit Fachwissen für eine gerechte und demokratische Gesellschaft. Die Gleichberechtigung von Mann und Frau in kapitalistisch geprägten Gesellschaften, ist dabei nur eines unter anderen Themen.

LINKLISTE
In unseren Sendungen haben wir Laurie Penny für sich selbst sprechen lassen indem wir aus ihren Büchern „Unsagbare Dinge“ und „Babys machen“, sowie eine weitere Science-Fiction Story vorgelesen haben. Die Originaltexte selber nachzulesen sei nochmal ausdrücklich allen Leser_innen ans Herz gelegt.

Dennoch tragen wir hier noch einige Links zusammen, mit Informationen zu Laurie Pennys Person und ihren Veröffentlichungen:

  • Kurzgeschichte von Laurie Penny: Das Haus des Rückzugs 
(Dieser Text wurde für die Zeitung übersetzt und gekürzt.)
    Übersetzung: Michael Ebmeyer
    erschien in: „Der Freitag“, Ausgabe 52/15
    https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/das-haus-des-rueckzugs.
  • Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 15.03.2015: Die Angst in den Augen der Frauen
    Rezension von Laurie Pennys Buch „Unsagbare Dinge: Sex, Lügen und Revolution“.
  • Laurie Penny war 2014 und 2016 auf der re:publica als Speakerin eingeladen. Ihre Auftritte von 2014 und 2015 findet ihr auf den Seiten der re:publica – eines der weltweit wichtigsten Events zu den Themen der digitalen Gesellschaft.
  • „Unspeakable Things“ – als Hörbuch im englischen Original, großartig gelesen von Jo Hall.
  • Laurie Penny sehen auf Instagram.
  • Interview der Rosa-Luxemburg-Stiftung mit Laurie Penny.

Rosa OpossumDie gestrigen Aktionen gegen die sogenannte „Demo für alle“ findet ihr hier zusammengefasst: https://t.co/it52cpi3eB. Die Rede, die Rosa Opossum gehalten hat hier: https://t.co/kKr27KWAnm.

Dem ist nichts hinzuzufügen!

 

Toleranz für VIELFALT

Toleranz für VIELFALT

Am vergangenen Samstag, den 23. Januar, fand im Kongresszentrum der Stadt Stuttgart, eine höchst umstrittene Veranstaltung der Demo-für-alle statt. Auf dem Symposium Gender und Sexualpädagogik verbreiteten AnhängerInnen dieser homophoben Bewegung zum widerholten Male ihre bereits bekannten, pseudowissenschaftlichen Thesen: demnach sei Gender Mainstreaming familienfeindlich und die Leitperspektive »Toleranz für Vielfalt« im neuen Bildungsplan Baden-Württembergs würde Familie als Lebensmodell benachteiligen und Kinder „verschwulen“.

Glücklicherweise protestierten vor der Kongresshalle viele Bürgerinnen und Bürger gegen die rechtspopulistische und diskriminierende Hetze. Sie waren dem Aufruf des Bündnis‘ „Vielfalt für Alle“ gefolgt. Das Bündnis besteht aus verschiedenen Organisationen und Einzelpersonen, die sich gemeinsam stark machen für ein buntes, aufgeklärtes und vielfältiges Stuttgart. Auf facebook findet ihr mehr Informationen zu den Beteiligten, kommenden Aktionen und wie ihr mitmachen könnt.

Am 28. Februar verbreitet die Demo-für-alle wieder ihre antidemokratischen Thesen.

Wir als Redaktion rufen euch auf, zahlreich und bunt an der Gegendemo teilzunehmen!

 

paris is about life joann sfar
Quelle: https://instagram.com/joannsfar/
Den ganzen Comic des Charlie Hebdo Cortoonisten
mit englischer Übersetzung gibt es hier: http://bit.ly/1Ssz1GK

Parteien-Anfrage: Wie stehen die KandidatInnen zu #diversity, #vielfalt und #Bildungsplanreform

Anfrage: Wie stehen die KandidatInnen der Landtagswahl 2016 zu Diversity, Inklusion und Bildungsplanreform?

In Baden-Württemberg hat unmerklich der Wahlkampf zur Landtagswahl am 13. März 2016 begonnen und wir fragen auf Twitter die Parteien, wie sie und ihre KandidatInnen  zu Vielfalt, Diversity, Inklusion, Reform der Lehrerbildung & Bildungsplanreform stehen. Die Antworten werden wir zusammentragen und in den kommenden Monaten hier veröffentlichen.

Guerilla Girls: Do women have to get naked

Guerilla Girls: „Do women have to be naked…“

Wir haben in der Sendung am 26. Oktober auf die Aktionen und Arbeiten der Künstlerinnen-Gruppe Guerilla Girls hingewiesen. Unten ein paar Beiträge zu der Gruppe und ihren subversiven Aktionen gegen eine von Männern domonierte Ausstellungspraxis in staatlichen Museen, die zur Folge hat, dass Frauen zwar als Objekte IN Kunstwerken auftauchen, nicht aber als gestaltende Subjekte VON Kunst, nicht als Kunstschaffende. Um darauf aufmerksam zu machen und das zu ändern, verunsichert die Gruppe seit Mitte der 1980er Jahre vorwiegend in den USA die institustinalisierte Kunstszene. Die Künstlerinnen sind vertreten auf InstagramFacebook und ihrer Homepage.

Guerilla Girls in der Presse:

Künstlerinnen: Die Guerilla Girls, erschien 1992 in EMMA

Guerilla Girls (inkl. Interview), erschien 2012 auf interviewmagazine.com

The Guerilla Girls: 30 years of punking art…, erschien 2015 in theguardian.com

Guerilla Girls: „Wir sind professionelle Nörglerinnen“, erschien 2015 auf Standard.at

TENDENZ Magazin 3/2015

TENDENZ Magazin 3/2015

Publikationen zu Frauen in den Medien/in der Medienbranche:

TENDENZ, Das Magazin der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien

Elisabeth Klaus u. Ulla Wischermann (2013): Journalistinnen, Lit-Verlag, Münster

Petra Grimm u. Oliver Zöllner (Hrsg.) (2014): Gender im medienethischen Diskurs, Franz Steiner Verlag, Stuttgart

Insa Sjurts (2014): Frauenkarrieren in den Medienbranche – auf was es ankommt, Springer Gabler, Wiesbaden

Arianna Huffington (2014): Die Neuerfindung des Erfolgs, Riemann Verlag, München

Vernetzt euch doch auch! Z.B. hier: www.medientage.de  oder webgrrls.de oder Network Digital Media Women oder Hostwriter.org oder Torial.com oder JungeJournalisten.de oder Deutscher Journalistinnenbund.

Dare the impossibleWer das feministische Großevent dieses Monats in Berlin verpasst hat, kann die ausführliche Tagungsdokumentation in Wort und Film jetzt im Netz nachlesen, bzw. nachschauen.

Vor gut einer Woche, also Mitte Oktober fand in Berlin ein feministischer Kongress mit über 100 Expertinnen und vielen weiteren TagungsteilnehmerInnen statt.Das Missy Magazine hatte zusammen mit der Heinrich-Böll Stiftung zu einer viertägigen Tagung eingeladen. Der Titel: Dare the im_possible – Wage das Un-mögliche.

Auf dem Programm standen Vorträge, Workshops, Diskussionen, Filmvorführungen, Buchvorstellungen, Ausstellungen und Konzerte mit der Perspektive:

Das 21. Jahrhundert feministisch gestalten.

Wer sich also einen umfassenden Überblick über aktuelle Feminismen verschaffen möchte, der stöbere sich hier durch die Tagungsdokumentation des Kongresses:

Im Blog: dare-the-impossible.boellblog.org/

Oder auf dem youtube-Kanal der Heinrich Böll Stiftung.